Ich enthaare seit 1983 und es macht mehr Spaß denn je

Der ”Boom” der Haarentfernung ist ungebrochen. Kosmetikerin bin ich seit 1981. Im Frühling 1983 hatte ich den 1. konkreten Kontakt zur ”Körperhaarentfernung”, wie man es damals nannte.

Der “Boom“ der Haarentfernung ist ungebrochen. Ich bin Anke M.-Weißelberg, Kosmetikerin seit 1981. Im Frühling 1983 hatte ich den 1. konkreten Kontakt zur “Körperhaarentfernung“, wie man es damals nannte. In der Kosmetikschule lernten wir zu der Zeit nur  das Ziegenbärtchen oder den Oberlippenbart älterer Damen auf sonderbarer Weise zu entfernen. Professionelle Enthaarungsmöglichkeiten wurden, oder konnten uns zu der Zeit wohl noch nicht genannt bzw. gezeigt werden. Ich hatte gerade meine neue Stelle in einem Studio in Hagen angetreten, als eine junge Frau nachfragte, ob wir auch Körperhaare entfernen würden.Meine Chefin sagte, dass wir Enthaarung natürlich im Angebot hätten und vereinbarte einen Termin mit der Dame. Mir teilte sie anschließend mit, dass es nun meine Aufgabe sei, mich darum zu kümmern, wie man das nun anstellt. Super, dachte ich und was nun? “Onkel Google“ gab es 1983 noch nicht und so interviewte ich meine Freundinnen. Die waren teilweise erstaunt, dass man sich nun enthaaren sollte. Sängerin Nena hatte schließlich, wie viele Andere auch, noch lange Zöpfe unter den Armen 🙂 . Schicksal oder Zufall, es kam ein Vertreter in unser Kosmetikstudio und bot einen seiner noch wenig freien Plätz  an, für die Schulung zur Körperhaarentfernung . Meine Chefin sah großes Potential für die Zukunft darin und schickte mich einige Tage, im Namen der Schönheit, zur Weiterbildung. Gesagt, getan! Die Kundin kam zum vereinbarten Termin.Ich war aufgeregt wie nie zuvor,enthaarte die Dame, diese war begeistert und ich sehr, sehr erleichtert. Es ist nicht selbstverständlich andere Menschen zu  berühren, wenn man weiß, dass man ihnen etwas weh tun muss.Es stellte sich heraus, dass die Dame eine Tänzerin von dem Stadt Theater Hagen war und sie schickte mir ihre Kolleginnen und Kollegen. Von diesem Tag an enthaarte ich mit viel Spaß und Freude.

Warum ich sagen kann, dass ich einen tollen Beruf habe? Bei mir verabschieden sich immer “schöne“ Menschen. Genauer gesagt ist der VorherNachher-Effekt schlicht gesagt KLASSE! 🙂 🙂 🙂